ADFC-Umfrage - Mach mit! - ADFC Burgdorf-Uetze

ADFC-Umfrage - Mach mit!

Der ADFC Region Hannover e.V. startet eine Umfrage zu den Mehrzweckabteilen der S-Bahnen im GVH.

S-Bahn des GVH am Bahnsteig mit großem Fahrradsymbol im Fensterbereich zwischen den Einstiegstüren zum Mehrzweckabeil

Umfrage zur Fahrradmitnahme in den S-Bahnen – macht mit!

Wir berichteten in der Hannorad 2/2023 bereits über unsere Unzufriedenheit mit den Mehrzweckabteilen in den neuen S-Bahnen hinsichtlich der Fahrradmitnahme:

Die Befestigungsösen unten in Höhe der Fahrradketten sind schlichtweg Murks; die Abteile sind zu kurz, um zwei Räder hintereinander zu stellen. Damit die vorgesehenen 6 Räder pro Abteil hineinpassen, müssen auf jeder Seite drei Räder „gestapelt“ werden, was viele nicht mögen, weil sie Schäden an ihrem Rad befürchten. Auf der eigentlich klappsitzfreien Seite der Mehrzweckabteile sind an einer Seite noch zwei Klappsitze vor Kopf angeordnet, dadurch ist dort auch der Eingangsbereich schmaler.

Neben besseren Befestigungsmöglichkeiten haben wir gefordert, diese beiden Klappsitze zu entfernen, um zum einen von beiden Eingangstüren aus einen einfachen und zügigen Zugang sicherzustellen und zum zweiten etwa 30 cm mehr Platz zu haben, damit die Räder so gestapelt werden können, dass sich nur Vorder- und Hinterräder berühren lassen.

Nach Diskussionen beim Runden Tisch Radverkehr ging das Thema in den ÖPNV-Beirat, auch der stimmte unseren Forderungen zu. Nun wird noch eine Fahrgastbefragung durchgeführt: im Zuge der regelmäßigen Kundenzufriedenheitsbefragungen der S-Bahn Hannover sollen Fahrgäste, die in den letzten 12 Monaten mindestens einmal ihr Fahrrad in der S-Bahn Hannover mitgenommen haben, nach ihrer Zufriedenheit mit dem Mehrzweckabteil befragt werden. Konkret wird danach gefragt, wie zufrieden sie sind mit
-       der Zugänglichkeit, also dem Rein- und Rausschieben des Fahrrads
-       den Befestigungsmöglichkeiten für das Fahrrad
-       dem Platzangebot im Fahrrad-/ Mehrzweckbereich

Das wollen wir durch eine eigene Befragung unterstützen und bitten hiermit alle, die schon eigene Erfahrungen mit der Fahrradmitnahme in den neuen S-Bahnen gemacht haben, sich zu beteiligen: 

Hier gehts zur ADFC-Umfrage

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer*in achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

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  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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